Haltung gefährlicher Hunde – 2. Kategorie: widerlegbar gefährliche Hunde 

Beschreibung

Für die Erteilung der Erlaubnis zur Haltung eines gefährlichen Hundes ist eine

  • Antragstellung durch den Hundehalter und
  • der Nachweis des Bestehens der erforderlichen Voraussetzungen (z.B. Beibringen der erforderlichen Unterlagen)

notwendig.

2. Kategorie: widerlegbar gefährliche Hunde:

  • Alano
  • Bullmastiff
  • Cane Corso
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler
  • und deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden

Der Halter eines Hundes der 2. Kategorie kann gegenüber dem Ordnungsamt für seinen Hund die Gefährlichkeit widerlegen.

  1. Es muss eine entsprechendes Sachverständigengutachten, dass den Hund als ungefährlich einschätzt, vorgelegt werden.
  2. Der Halter muss seine Zuverlässigkeit über ein Führungszeugnis nachweisen.
  3. Der Hund muss mit einem Microchip-Transponder (ISO-Standard) gekennzeichnet werden.

Erfüllt der Halter alle Voraussetzungen, erhält er vom Ordnungsamt ein Negativzeugnis und eine grüne Plakette, die der Hund beim Ausführen tragen muss.

Das Negativzeugnis gilt zunächst für 2 Jahre. Um es zu verlängern, muss eine neues Gutachten und ein neues Führungszeugnis vorgelegt werden.

Wichtig: Bis zur Erteilung des Negativzeugnisses gilt der Hund als gefährlich. Der Halter muss also alle Vorschriften, die für gefährliche Hunde gelten (insbesondere ständiger Leinen- und Maulkorbzwang) beachten.

Zur Erteilung einer ordnungsbehördlichen Erlaubnis zur Haltung eines als gefährlich eingestuften Hundes ist persönliches Erscheinen im Bereich Allgemeine Ordnungsangelegenheiten erforderlich.