Bejagung - Antrag auf Ausnahmegenehmigung  

Beschreibung

Einige Wildarten wie z. B. Fuchs, Marder, Waschbär, Wildschweine u. a. sind sehr anpassungsfähig und haben gelernt, in menschlichen Ansiedlungen wie Ortschaften zu leben.

Doch die Bejagung des Wildes ist aus Gründen der Sicherheit nicht immer möglich, da es sich bei den meisten Flächen in einer Ortslage um befriedete Bezirke handelt, bei denen jagdliche Handlungen verboten sind. Auch ist der gesetzliche Schutz der notwendigen Elterntiere zu beachten.

Ferner stellt die Bejagung nicht immer das geeigneteste Mittel dar um das Wildproblem zu lösen bzw. es aus der Ortslage zu verdrängen.

Wenn es trotz der vorhandenen ausreichenden Schutzmaßnahmen zu Schäden an Grund und Boden z. B. an einer Gartenfläche kommen, so können der Eigentümer oder dessen Beauftragter bei der Unteren Jagdbehörde einen schriftlichen Antrag auf Erlaubnis von Jagdhandlungen (durch Schussabgabe oder Aufstellen einer Lebens Fang Falle) auf ihren befriedeten Bezirken bei der Unteren Jagdbehörde stellen.

Durch die Untere Jagdbehörde wird dann geprüft, ob und wie eine Bejagung unter Beachtung der Sicherheit möglich ist.

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