Wohnberechtigungsbescheinigung (WBS) 

Beschreibung

Die Entscheidung zu Anträgen auf Erteilung einer Wohnberechtigungsbescheinigung (WBS) erfolgt auf Grundlage der gesetzlichen Einkommensgrenzen und unter Berücksichtigung des Jahresbruttoeinkommens aller mitziehenden Familien- bzw. Haushaltsangehörigen Personen.

Unterscheidung der Bezugsberechtigung:

  • Wohnberechtigungsbescheinigung zum Bezug einer Sozialwohnung im öffentlich geförderten Wohnungsbau (sog. 1. Förderweg)

  • Bescheinigung für die Bezugsberechtigung einer nicht mit öffentlichen Mitteln errichteten Wohnung (3. Förderweg). Die zulässige Einkommensgrenze darf um bis 60 % überschritten werden.

Einkommensgrenzen (pro Jahr) für Sozialwohnungen:

  • für einen Einpersonenhaushalt: 12.000 Euro
  • für einen Zweipersonenhaushalt: 18.000 Euro
  • zuzüglich für jede weitere zum Haushalt rechnende Person: 4.100 Euro
  • sind zum Haushalt rechnende Personen Kinder, erhöht sich die vorgenannte Einkommensgrenze für jedes Kind um weitere 500 Euro

Hinweise:

  • Es kann nur ein Antrag auf eine Wohnberechtigungsbescheinigung gestellt werden, und zwar für den angestrebten Hauptwohnsitz.
  • Die Wohnberechtigungsbescheinigung gilt 1 Jahr.
  • Haben mehrere Länder die gleichen Bezugsvoraussetzungen (Einkommensgrenze, maßgebliche Wohnungsgröße, Vorrang für bestimmte Personen), besitzt der WBS in diesen Ländern Gültigkeit.
  • Antragsberechtigt ist jeder volljährige Bürger. Alle mitziehenden Personen müssen Familien- bzw. Haushaltsangehörige sein.
  • Der Antrag auf eine Wohnberechtigungsbescheinigung muss eigenhändig von allen volljährig mitziehenden Personen unterschrieben sein und kann per Post versandt werden.

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