Errichtung von Anlagen zur Niederschlagsversickerung 

Unterlagen

Das Entwässerungskonzept für das Niederschlagswasser muss enthalten:

  1. Angaben zur Grundstücksgröße und zur Belagsart und Größe der zu entwässernden Flächen
  2. Festlegung auf eine konkrete Versickerungsvariante (breitflächig, Mulden, Rigolen, Sickerrohre, Sickerschächte und Kombinationen aus mehreren dieser Elemente)
  3. Menge des auf den Dachflächen und / oder anderen befestigten Flächen anfallenden Niederschlagswassers unter Verwendung eines 5-jährigen Regenereignisses mittels KOSTRA-DWD-2000-Atlas für Starkniederschlagshöhen in Deutschland
  4. rechnerischer Nachweis zur Dimensionierung der Versickerungsanlage auf der Grundlage des Arbeitsblattes ATV - DVWK A 138 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
  5. Lageplan mit eingezeichneten Querstraßen oder anderen markanten Punkten (Bahnlinien etc.) und den eingezeichneten Versickerungsanlagen bzw. Regenfallrohren (bei flächenhafter Versickerung)
  6. Querschnitt durch die Versickerungsanlage mit eingezeichnetem mittleren höchsten Grundwasser (MHGW) oder dem 10-jährigen Hochwasser (HW 10)
  7. Angaben zur Versickerungsleistung des Bodens (kf-Wert)

Sollte für den Bau von Einfamilienhäusern eine breitflächige Versickerung geplant sein, sind neben einem kurzen Anschreiben mit Nennung der Versickerungsvariante im Allgemeinen die Punkte 1 und 5 ausreichend.

Rechtsgrundlagen

§ 54 (4) Brandenburgisches Wassergesetz (BbgWG)

durchschnittliche Bearbeitungszeit

  • mündliche Auskünfte ca. 5 min, Erlaubnisse bis zu 4 Wochen